27.03.2011
         
   

27.03.2011

 

Neu im Eisenbahn-Museum in Jünkerath

 

Seit dem 16. März 2011 ist das "kleine Jünkerather Eisenbahn-Museum" wieder geöffnet. Jeden Mittwoch, bis zum 26. Oktober, können Sie die Sammlung der vielen, kleinen und großen Erinnerungsstücke an die "alte" Eisenbahn besuchen.

Dabei lohnt es sich wieder einmal besonders. In den Wintermonaten wurde ein alter Fahrkartenschalter originalgetreu nachgebaut. Man fühlt sich in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt und glaubt, dass man hier wirklich noch alte, echte Fahrkarten kaufen kann.

Eine besondere Attraktion stellt die diesjährige Sonderausstellung dar. Es handelt sich um ein H0-Modell des alten Bw Jünkerath mit den stattlichen Ausmaßen von 6,50 m x 1,25 m. Originalgetreue Nachbauten aller Gebäude, Drehscheiben, Lokbehandlungsanlagen und natürlich der Gleislage lassen die alte Dampflokzeit wieder entstehen. Alleine wegen des Modells, das Hubert Hoffmann, ein Mitglied des Vereins und ehemaliger Lokführer aus dem Bw Jünkerath, in allen Einzelheiten detailgetreu nachgebaut hat, lohnt sich ein Besuch.

Zumal der Eintritt FREI ist.

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath freuen sich auf Ihren Besuch. Geöffnet ist das Museum jeden Mittwoch, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Nach telefonischer Absprache öffnen wir für Gruppen auch an anderen Tagen und Terminen.

 

Fahrkartenschalter

         

         

 

Modellbahn - Bw Jünkerath
 

         

         

         

         

 

    

 

 

01.01.2011

Eisenbahnfreunde Jünkerath
suchen Material für Buchprojekt
über die Eisenbahnlinie Dümpelfeld – Lissendorf - Jünkerath



2012 ist in der Eifel - Region ein Jahr der Eisenbahn-Jubiläen. Vor hundert Jahren, am 1. Juli 1912, wurden folgende Bahnstrecken dem Verkehr übergeben

• Dümpelfeld - Lissendorf - Jünkerath
• Hillesheim - Gerolstein
• Jünkerath - Losheim

Längst schon wurden alle Strecken stillgelegt. Mehr noch: teilweise sind kaum noch Spuren der alten Bahnen zu erkennen. Auch die Zeitzeugen, die noch so manche Geschichte erzählen könnten, werden weniger.

Umso wichtiger ist es, die Erinnerung an die einst zahlreichen Nebenbahnen im Eifeler Raum lebendig zu halten. Die Eisenbahnfreunde Jünkerath (EFJ) tun dies unter dem Motto „Zeitreise Eisenbahn“ mit Vorträgen und Ausstellungen im Eisenbahnmuseum aber auch mit gedruckten Veröffentlichungen.

Nun starten die Eisenbahnfreunde ein größeres Buchprojekt. Thema ist die Bahnstrecke Dümpelfeld - Lissendorf - Jünkerath

Die Geschichte dieser Bahnstrecke ist außerordentlich interessant. Zweigleisig ausgebaut wie eine Hauptbahn, ohne schienengleiche Übergänge, führte die 1912 eingeweihte Strecke außerhalb von Zeiten militärischer Auseinandersetzungen ein weitgehend beschauliches Dasein. Nur rund 60 Jahre nach der Eröffnung befuhr im September 1973 der letzte planmäßige Zug die knapp 48 km lange und bisher nur wenig erforschte und dokumentierte Bahnlinie von Dümpelfeld bis Jünkerath.

Die EFJ wollen diese Eisenbahnstrecke nun mit einem Buch aus ihrem Schattendasein holen, das rechtzeitig vor dem 100-jährigen Jubiläum der Strecke erscheinen soll.

Um dieses Buch erfolgreich gestalten zu können, bitten die EFJ um Ihre Mithilfe. Gesucht werden Fotos aus allen Epochen, die Motive der Bahnstrecke Dümpelfeld – Jünkerath zeigen, vom Bau der Strecke bis zu ihrem Abriss. Gerne werden auch Fotos angenommen, bei denen die Bahn nur zufällig als Motiv im Hintergrund zu sehen ist. Auch Zeitungsausschnitte, Urkunden, Ausweise, Fahrkarten, Fahrpläne und andere Dokumente sind wichtig.

Selbstverständlich werden alle Fotos und Dokumente nach dem Scannen unverzüglich und unversehrt zurückgegeben. Dank der modernen Technik können die Unterlagen auch gleich vor Ort gescannt werden. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, Originale aus der Hand zu geben!

Wer Unterlagen oder Fotos hat, kann sie an

Manfred Jehnen,
Bongert 11,
53945 Blankenheim

senden, persönlich überreichen oder sich kurz telefonisch (01577 – 288 78 13) oder per Mail (info@eisenbahnmuseum-juenkerath.de oder mjehnen@t-online.de) melden.

Neben dem eigenen Buchprojekt werden die EFJ an der Neuauflage des 1980 im EK erschienenen Buch „Die Ahrtalbahnen“ von Klaus Kemp mitarbeiten. Auch dafür sind die Fotos und sonstigen Unterlagen wichtig!

Eventuell entstehende Kosten werden nach Absprache ersetzt!

www.eisenbahnmuseum-juenkerath.de
www.eisenbahnfreunde-juenkerath.de

 

 

20.11.2010:

Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath
im Rahmen

über die Eifelbahn von Kall nach Trier
(2. Teil)



Termin:20. November 2010
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Eisenbahnmuseum Jünkerath, Römerwall 12
Thema: Die Eifelbahn, Streckenabschnitt Gerolstein - Trier


Im Rahmen der Vortragsreihe “Zeitreise Eisenbahn” gestalten die Eisenbahnfreunde Jünkerath bereits seit mehreren Jahren technisch und inhaltlich sehr anspruchsvoll gestaltete Vorträge zum Thema Eisenbahn.

Um den Interessierten die Planung zu erleichtern, wurden zwei feste Termine pro Jahr festgelegt. Jeweils am dritten Samstag im März und November, immer um 16:00 Uhr, wird im Eisenbahnmuseum Jünkerath ein Stück Eifeler Eisenbahngeschichte lebendig. Dabei geht es den Referenten nicht nur darum, Bilder zu zeigen.

Es geht vielmehr darum, mit Hilfe von Bildern, Plänen, Dokumenten und Informationen ein Gesamtbild des jeweiligen Themas zu zeichnen. Die Besucherzahlen zeigen, dass das bislang gut gelungen ist.

Am 20. November 2010 fand wieder ein Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath statt.

Thema des Vortrages im Rahmen der "Zeitreise Eisenbahn" ist wieder "Die Eifelbahn von Kall nach Trier - eine Schienenverbindung durch ein verkehrsungünstiges Hügelland".

Nachdem in Teil 1 des Vortages im März 2010 der Streckenabschnitt von Kall nach Gerolstein beleuchtet wurde, ging es diesmal von Gerolstein aus weiter bis zur Endstation in Trier.

Ab Ehrang wurden der ursprüngliche sowie der später erst im Zusammenhang mit dem Bau der Moselstrecke ausgeführte Streckenabschnitt über die Mosel bis nach Trier Hbf vorgestellt. Die interessante Schienenverbindung durch die Eifel wurde in einzelnen Facetten präsentiert. Geschichtliche Hintergründe wechselten ab mit interessanten Einzelthemen und vielen Bildern, Skizzen, Plänen und Dokumenten aus einer z. T. längst vergangenen Zeit.



 

 

31.10.2010

Mit dem Schienenbus zum Jünkerather Kürbismarkt

Am Sonntag, dem 31. Oktober 2010, beteiligen sich die Eisenbahnfreunde Jünkerath auch in diesem Jahr am „Kürbismarkt“ in Jünkerath mit einem Zubringerdienst. Ab Gerolstein, bzw. Blankenheim Wald, setzen wir einen Schienenbus ein, der die Besucher aus Gerolstein, Oberbettingen und Lissendorf sowie Blankenheim Wald, Schmidtheim und Dahlem ohne Parkplatzprobleme per historischen Schienenbus nach Jünkerath bringt.

Die Fahrzeiten:

Gerolstein - Jünkerath

Gerolstein                          ab 13.10 Uhr
Oberbettingen                   ab 13.20 Uhr
Lissendorf                         ab 13.25 Uhr
Jünkerath                           an 13.30 Uhr

 

Blankenheim Wald – Jünkerath:

Blankenheim (Wald)     ab 14.04  Uhr 
Schmidtheim                 ab 14.09 Uhr 
Dahlem                          ab 14.13 Uhr
Jünkerath                       an 14.19 Uhr

 

Jünkerath – Blankenheim Wald:

Jünkerath                          ab 16.43 Uhr
Dahlem                             an 16.49 Uhr
Schmidtheim                    an 16.55 Uhr
Blankenheim (Wald)        an 17.00 Uhr 

 

Jünkerath – Gerolstein:

Jünkerath                           ab 17.29 Uhr
Lissendorf                          an 17.35 Uhr
Oberbettingen                   an 17.40 Uhr
Gerolstein                          an 17.50 Uhr

 

 

12.09.2010

 

"Tag des offenen Denkmals"

                      

Am 12. September 2010 kann im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Tag des offenen Denkmals" der unter Denkmalschutz stehende Bahnhof in Jünkerath besucht werden. Die Eisenbahnfreunde Jünkerath beteiligen sich an der Veranstaltung mit einer kleinen Bilder-Ausstellung: "Das Bahnhofsgebäude im Wandel der Zeit."

Der Bahnhof wird am 12. September von 11.00 Uhr - 17.00 Uhr für alle interessierten Besucher geöffnet sein. Um 11.00 Uhr, 13,00 Uhr und 15,00 Uhr wird es unter fachkundiger Leitung jeweils Führungen geben.

Gleichzeit hat das "Kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum" geöffnet, in dem neben den vielen aus dem Bahnhof stammenden Utensilien, eine weitere Ausstellung zu sehen sein wird: "Die Eifelbahn von Kall nach Trier"

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

07.05.2010

 

EFJ-Tour-2010

In diesem Jahr waren es sechs Mitglieder des Vereins, die sich zur EFJ-Tour angemeldet hatten. Am 7. Mai ging es zunächst nach Bad Krozingen, wo unsere Truppe ihre Unterkunft fand.
Nach einem gemütlichen Abend in einer netten Weinstube machten wir uns dann am anderen Morgen gleich auf zu unserem ersten Besichtigungsziel: Blumberg-Zollhaus im Schwarzwald. Hier beginnt die sog. "Sauschwänzlebahn", die als Museumsbahn eine äußerst interessante Strecke befährt und in Weizen endet. Gezogen von einer Dampflok der Baureihe 86 genossen wir über zwei Stunden eine Fahrt mit nostalgischem Ambiente. Den Abschluss des Tages bildete eine weitere Sehenswürdigkeit in dieser Gegend: der Rheinfall bei Schaffhausen.
Den zweiten Tag hatten wir für den Besuch des französischen Eisenbahnmuseums in Mühlhausen vorgesehen. Hier kamen alle Lokfreunde voll auf ihre Kosten. Wir konnten viele Dampf-, Diesel- und E-Loks bewundern, die sich ausnahmslos in einem äußerst gepflegten Zustand präsentierten.
Danach ging es schon wieder in Richtung Heimat und eine schöne Zeit war viel zu schnell zu Ende. Doch für das nächste Jahr haben alle ihre Teilnahme an der EFJ-Tour-2011 schon wieder zugesagt.

         

         

         

         

         

 

 

 

 

11.03.2010

Teilnahme an der Veranstaltung

Auch die Eisenbahnfreunde Jünkerath nahmen an der Veranstaltung "Dampfspektakel" in der Eifel teil. An allen Tagen, vom 2. -6. April, war das "kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum" geöffnet. Neben den normalen Ausstellungsgegenständen gab es an diesen Tagen zusätzlich zwei Sonderausstellungen zu sehen: Einmal eine neu erworbene "Dienstmützen-Sammlung", zum anderen die Ausstellung: "Die Eifelbahn von Kall nach Trier".

 

 

09.03.2010

 

Das SWR - Fernsehen im Museum

Aufgrund der Teilnahme der Eisenbahnfreunde Jünkerath am Programm der Veranstaltung "Dampfspektakel" drehte ein Team des SWR - Fernsehens am Dienstag, dem 09.03.2010 einen Beitrag zur besonderen, von der Eisenbahn geprägten Geschichte Jünkeraths. Neben Aufnahmen auf dem Bahnhofsgelände und der "Neuen Kolonie" entstanden auch Aufnahmen im "kleinen Jünkerather Eisenbahnmuseum". Der Beitrag wird in der Karwoche zweimal ausgestrahlt. Die genauen Sendetermine werden an dieser Stelle noch bekannt gegeben.

         

         

         

 

 

 

19.01.2010

Arbeiten im Eisenbahnmuseum

Um für das Dampfspektakel zu Ostern, vom 2. bis zum 6. April, gerüstet zu sein, sind im Augenblick im Museum entsprechende Arbeiten im Gange. Wir werden das Museum um einen Raum erweitern, in dem es hauptsächlich um das Thema: Fahrzeuge und Bahnbetriebswerk Jünkerath gehen wird.

         

         

          

 

Parallel dazu wird an der Ausstellung

 

gearbeitet, die als Sonderausstellung zum Fest "175 Jahre Deutsche Eisenbahn" von den Eisenbahnfreunden im Museum gezeigt wird.

 

 

 

25.10.2009

 

Mit dem Schienenbus zum Jünkerather Kürbismarkt

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2009, beteiligten sich die Eisenbahnfreunde Jünkerath am „Kürbismarkt“ in Jünkerath mit einem Zubringerdienst. Ab Gerolstein, bzw. Blankenheim Wald, setzten wir einen Schienenbus ein, der die Besucher aus Gerolstein, Oberbettingen und Lissendorf sowie Blankenheim Wald, Schmidtheim und Dahlem ohne Parkplatzprobleme per historischen Schienenbus nach Jünkerath brachte.

Die Fahrzeiten:

Gerolstein - Jünkerath

Gerolstein                          ab 13.10 Uhr
Oberbettingen                   ab 13.20 Uhr
Lissendorf                         ab 13.25 Uhr
Jünkerath                           an 13.30 Uhr

 

Blankenheim Wald – Jünkerath:

Blankenheim (Wald)     ab 14.04  Uhr 
Schmidtheim                 ab 14.09 Uhr 
Dahlem                          ab 14.13 Uhr
Jünkerath                       an 14.19 Uhr

 

Jünkerath – Blankenheim Wald:

Jünkerath                          ab 16.43 Uhr
Dahlem                             an 16.49 Uhr
Schmidtheim                    an 16.55 Uhr
Blankenheim (Wald)        an 17.00 Uhr 

 

Jünkerath – Gerolstein:

Jünkerath                           ab 17.29 Uhr
Lissendorf                          an 17.35 Uhr
Oberbettingen                   an 17.40 Uhr
Gerolstein                          an 17.50 Uhr

 

 

 

05.09.2009

Besuch der Meininger Dampfloktage

 Insgesamt sieben Mitglieder des Vereins machten sich am Freitag, dem 4. September 2009 auf den weiten Weg nach Meiningen, um dort am folgenden Tag das Dampflokwerk zu besuchen. Zum 15. Mal öffnete das ehemalige Ausbesserungswerk seine Pforten, damit alle Interessierten sich ein Bild von der Arbeit an den Dampflokomotiven machen konnten. Wie immer hatte man einiges aufgeboten, was das Herz eines jeden Eisenbahnfreundes höher schlagen lässt. An betriebsbereiten Dampfloks konnten wir folgende in Augenschein nehmen: 01 118, 03 204, 41 360, 50 3501, 52 8154, 75 1118, 99 1715, kalt abgestellt waren: 01 066, 03 1010, 44 093, 45 010 und in Arbeit: 01 509, 52 7596, 95 027, 99 775 und 99 787.

Aber es waren nicht nur die vielen Lokomotiven, die den Tag nicht langweilig werden ließen, es war die ganze Stimmung eines solchen Festes, die begeisterte. Für das leibliche Wohl war an vielen Stellen genauso gesorgt wie für die Sammler, die an den Verkaufs-Ständen noch fehlende Teile ihrer Sammlung ergänzen konnten, egal ob Lokschilder, Lampen, Uniformen, Modellbahnartikel, usw. usw.

Doch nicht alleine das Fest, macht eine solche Fahrt zu einem Ereignis, dass man nicht so schnell vergisst. Die beiden Abende, die man gemeinsam verbringt, an denen eine Menge erzählt wird (nicht nur über die Eisenbahn), an denen man schon wieder die nächste Fahrt plant und ein interessantes Ziel aussucht, machen einfach Spaß.

                                       

                                        

                                 

Alle die mit waren, freuen sich schon wieder auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Jünkerather Eisenbahnfreunde unterwegs.

 

 

 

22.05.2009

Vortrag
im Rahmen

am

22. Mai 2009, 20.00 Uhr,
im "DÜNALÜ"

in

Dümpelfeld
Bahnhofstraße 16

der Vortrag

Die Nebenbahn Dümpelfeld - Jünkerath
von Manfred Jehnen (Eisenbahnfreunde Jünkerath)

statt.

Am 1. Juli 1912 wurden gleich drei Bahnlinien in unserer Region dem Verkehr übergeben. Hillesheim – Gerolstein, Jünkerath – Losheim und Dümpelfeld – Lissendorf. Mit diesen drei Strecken bekam die Eifel damals eines der dichtesten Eisenbahnnetze in Deutschland.

Mit rund 44 km war Dümpelfeld – Lissendorf die längste der genannten Strecken. Zweigleisig und ausgebaut wie eine Hauptbahn schlängelte sie sich von Dümpelfeld bis Ahrdorf an der Ahr entlang, um sich dort in Richtung Lissendorf zu wenden. Große Ingenieurleistungen waren erforderlich, um die Strecke zu bauen… so mussten z.B. 6 Tunnel auf den ersten 17 Streckenkilometern gebaut werden.

 

Der Bau dieser Bahnlinie war geprägt vom Jahrhunderthochwasser im Juni 1910, der Betrieb von der großen Bedeutung während der Weltkriege einerseits und dem Schattendasein abseits der militärischen Nutzung andererseits. Am 30. September 1973, also nur rund 60 Jahre nach der Einweihung, wurde der Verkehr auf der Gesamtstrecke eingestellt.

 

Der Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath im Rahmen der Vortragsreihe „Zeitreise Eisenbahn“ spannt den Bogen von den ersten Planungen Ende des 19. Jahrhunderts über die Hochphasen vor und während der beiden Weltkriege bis zur Betriebseinstellung auf der Gesamtstrecke im Jahre 1973. Gezeigt werden zum Teil bislang unveröffentlichte Bilder aus der Bauzeit der Bahn, aus dem Betrieb und natürlich von jedem Bahnhof.

 

 

 

28.03.2009

Vortrag
im Rahmen

im
Eisenbahnmuseum Jünkerath

Besucherrekord beim Vortrag über die Strecke Dümpelfeld – Lissendorf – Jünkerath

Am 28. März 2009 fand im „Kleinen Jünkerather Eisenbahnmuseum“ der dritte Vortrag der Eisenbahnfreunde im Rahmen der Reihe „Zeitreise Eisenbahn“ statt. Thema war diesmal die Strecke Dümpelfeld – Lissendorf – Jünkerath. Diese Strecke bot sich gleich aus mehreren Gründen für einen Vortrag an:

1. Das Schicksal dieser Bahnlinie war von Beginn an eng mit Jünkerath verbunden. So war Jünkerath der Endpunkt der Strecke und es waren Jünkerather Loks und Eisenbahner, die die Strecke befuhren.
2.  In unserem Museumsbestand befinden sich gerade zu dieser Strecke außerordentlich viele Dokumente, z.B. Tunnelbücher, Ausschreibungsunterlagen sowie eine Vielzahl an Plänen und Zeichnungen.
3. Aus den Sammlungen von Heinz Regnery und meiner Person sowie durch Überlassung von anderen Eisenbahnfreunden konnten wir auf viele Fotos zur Strecke Dümpelfeld – Lissendorf – Jünkerath zurückgreifen.

Weil diese Strecke zu meinen Hausstrecken gehört (ich bin in Ahrdorf aufgewachsen) und ich deshalb schon einiges über die Strecke wusste bzw. zusammengetragen hatte, war ich gerne bereit, den Vortrag durchzuführen und habe im Rahmen der Vorbereitung zu meiner Überraschung noch eine Menge Neues über die Strecke erfahren.

Im Vorfeld der Veranstaltung haben wir reichlich Reklame gemacht und dabei alle Register der modernen Technik gezogen. Wir haben auf unserer eigenen Internetseite www.eisenbahnfreunde-juenkerath.de Werbung gemacht, ebenfalls auf der Internetseite der Ortsgemeinde Jünkerath, wir haben den Termin bei verschiedenen Internet-Foren angemeldet, wir haben die Verbandsgemeinden Obere Kyll, Hillesheim und Adenau sowie die angeschlossenen Orte bzw. deren Bürgermeister per e-Mail angeschrieben und wir haben im Wochenspiegel inseriert.

Ob es nun an der Reklame lag oder an der besonderen Beziehung der Bewohner unserer Region zu dieser Strecke.... jedenfalls übertraf die Zahl der Besucher selbst unsere kühnsten Erwartungen Über 60 Leute interessierten sich für das, was wir an Fotos und Informationen über diese interessante Strecke zusammengetragen haben. Unter den Besuchern waren auch einige „Eisenbähner“, die die Strecke noch selbst befahren haben. Das war denn auch für mich persönlich das Salz in der Suppe dieses Vortrages, denn mein Vortrag wurde hier und da durch das ein oder andere Anekdötchen anwesender Eisenbahner auf sehr angenehme Weise unterbrochen.

Nach dem Vortrag, der gut 1 ½ Stunden dauerte, nutzten noch viele der Anwesenden die Möglichkeit, sich die Exponate unseres „Kleinen Jünkerather Eisenbahnmuseums“ näher anzuschauen und im Gespräch mit Gleichgesinnten ein wenig zu fachsimpeln.

Insgesamt kann man sagen, dass unser Vortrag auch diesmal wieder gut bei den Leuten angekommen ist. Beweis dafür ist auch, dass der Bürgermeister von Dümpelfeld uns gebeten hat, den Vortrag in seinem Ort zu wiederholen.

Die Resonanz auf den Vortrag hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Am 21.11.2009 geht es weiter mit unserer Vortragsreihe „Zeitreise Eisenbahn“. Thema wird aller Voraussicht nach die Strecke Jünkerath – Losheim sein. Genaueres teilen wir Ihnen selbstverständlich rechtzeitig mit.

Abschließend möchte ich noch all den Menschen ein Dankeschön sagen, die mich bzw. uns als EFJ mit Fotos, Karten oder Plänen unterstützt haben. Ohne sie wäre der Vortrag nicht möglich gewesen!
 

      

 

08.11.2008

Bilderschau
am Samstag, dem 08.11.2008, 16.00 Uhr,
im
Eisenbahnmuseum Jünkerath
„Die Ahrtalbahn“
Erinnerung an vergangene Zeiten


Joachim Jakubowski, vielen als sehr kompetenter Eisenbahnkenner bekannt, verbrachte in den siebziger und achtziger Jahren viel Zeit an der Ahrtalstrecke und ist deshalb heute glücklicherweise in der Lage, eine lückenlose bildliche Darstellung der Eisenbahn im einzigartigen Ahrtal aus jenen Jahren zu präsentieren. Jeden Kilometer, jeden Tunnel, jeden Bahnhof, ob regulärer Betrieb oder Sonderzug, alles hat er im Bild festgehalten.
Speziell die Eisenbahn im Ahrtal hat es dem Referenten angetan. So konnte er den Besuchern nicht nur ihre Schönheit in Bildern zeigen, sondern auch über die nicht alltägliche Geschichte dieser Eisenbahnstrecke wusste er viel zu berichten. Eine Menge Geschichten konnte er von seinen Fototouren erzählen, manch eine zum Schmunzeln. So wusste er seinen Vortrag für die zahlreich erschienenen Zuhörer kurzweilig und interessant zu gestalten.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der große Raum des "kleinen Eisenbahnmuseums" und die Zuschauer und Zuhörer waren selbst nach 5/4 Stunden immer noch nicht müde und wollten noch mehr Bilder sehen. Gerne zeigte Joachim Jakubowski noch ein paar Schätze aus seinem übergroßen Repertoire an schönen Bildern. Gerade in den 70er und 80er Jahren dampfte es wiederholt an der Ahr und heute ausgemusterte Dampflokomotiven begeisterten nicht nur die große Zahl von Eisenbahnfreunden. Ob 01.5, 03 001, 62 015 oder andere Baureihen - alle gaben sich an der Ahr ein Stelldichein.

Eine Überraschung hatte er auch mitgebracht. Josef Spohr, ehemaliger Jünkerather Lokführer, stiftete den übergroßen, symbolischen Weichenschlüssel, den er zur Wiedereröffnungsfahrt der Losheimer Strecke im Jahre 1986 von Joachim Jakubowski erhalten hatte, dem Verein. Dafür gilt beiden ein herzliches Dankeschön.

Joachim Jakubowski aber wird seine Dia-Schau im nächsten Jahr fortsetzen. Dann sollen hauptsächlich Bilder der Strecke Dümpelfeld über Lissendorf bis Jünkerath und weiter nach Weywertz gezeigt werden.

         

         

 

26.10.2008

Beteiligung
der Eisenbahnfreunde
am Verkaufsoffenen Sonntag in Jünkerath

Am diesjährigen Verkaufsoffenen Sonntag, dem Kürbismarkt, nahmen auch die Eisenbahnfreunde wieder teil. Wie in jedem Jahr setzten sie einen Schienenbus der Baureihe VT 95 ein, um Gäste aus Richtung Gerolstein und Blankenheim-Wald nach Jünkerath zu bringen.

Am Kürbismarkt fand mit Unterstützung des Schienenpersonennahverkehrs Nord (SPNV) aus Koblenz durch die Ortsgemeinde Jünkerath in der Kreissparkasse Jünkerath eine Projektausstellung zum „Masterplan Bahnanlagen Jünkerath“ statt. Hier haben interessierte Besucher und Bürger nun für einige Tage die Gelegenheit, sich tiefgehender über das Projekt zu informieren. Vertreter der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz und des Planungsbüros „Stadt-Land+Bahn“ standen mit Vertretern der Ortsgemeinde Jünkerath für Fragen zu diesem Thema an diesem Tage zur Verfügung.

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V. ergänzten diese Ausstellung und zeigten den historischen Werdegang der Eisenbahn in Jünkerath mit alten Plänen und Bildern auf.

         

 

 

25.08.2008

Gelungene Eröffnung des
„Kleinen Jünkerather Eisenbahnmuseums“

 Mit einer gelungenen und gut besuchten Veranstaltung haben wir, die Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V., am vergangenen Sonntag das „kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum“ in Jünkerath eröffnet. Rund 200 Gäste nutzten die Gelegenheit, die vielen Exponate, die wir in mehr als 20 Jahren Vereinsgeschichte zusammengetragen haben, aus der Nähe zu bestaunen.

 Nach Abschluss des offiziellen Teils, der im Eisenmuseum begann, um schon gleich zu Beginn die Verbundenheit der beiden Museum deutlich zu dokumentieren, ging es  in das EisenBAHNmuseum. Dort eröffnete sich den Besuchern eine Welt, die jedem Eisenbahnliebhaber das Herz höher schlagen lässt. Auf mehrere Räume verteilt präsentierten wir eine Fülle von Dokumenten und Gegenständen, die den Reiz der Eisenbahn ausmachen. Neben einem Modell des Bahnhofs Jünkerath, dessen Original-Wetterfahne übrigens im Museum ebenfalls zu bewundern ist, sind Uniformen, Schilder, Lampen, Gleispläne und vieles mehr ausgestellt. Sogar ein Stellwerksraum wurde originalgetreu eingerichtet. In einem Teil des großen Ausstellungsraumes ist ein Stück Gleis aufgebaut. Dort konnten sich die Besucher ein Bild davon machen, mit welchen Werkzeugen die Eisenbahner früherer Generationen beim Gleisbau arbeiteten.

 Besondere Highlights der Ausstellung waren die Sammlung alter Lokschilder sowie eine Fotoausstellung über die Lokomotiven der  Baureihe 39 – die preußische „P10“, die in Jünkerath eine bedeutende Rolle gespielt haben.

 Bis in den frühen Abend hinein kamen die Besucher, um sich das „Kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum“ anzuschauen und viele wollen noch einmal wiederkommen, weil die Zeit einfach nicht reichte, um all das, was wir zusammengetragen und ausgestellt hatten, ausreichend zu betrachten.

 Die Besucher und die Jünkerather Eisenbahnfreunde als Initiator des „Kleinen Eisenbahnmuseums“ waren sich jedenfalls einig, dass es eine gelungene Eröffnungsveranstaltung war und dass das Museum eine Bereicherung für Jünkerath und Umgebung darstellt.

 

           

           

           

 

 

 

10.08.2008

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Bevor am 24. August das "kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum" offiziell seine Pforten öffnet, sind noch viele vorbereitende Arbeiten zu erledigen. Vor allem der nicht unbedingt einladende Eingangsbereich musste verschönert und besuchergerecht hergerichtet werden. Das bisher angelegte Rasenstück wurde deshalb in einen neuen, zum Thema Eisenbahn passenden, Eingang umgestaltet. Das aus Hallschlag stammende Fernsprechhäuschen erhielt wieder einen neuen Anstrich und erstrahlt in altem Glanz. Damit jeder weiß, wo er das "EISENBAHNMUSEUM" findet, wird es demnächst in großen Buchstaben über dem Eingang zu lesen sein.

Die Vorbereitungen sind zwar noch nicht alle zu Ende, aber der Tag der offiziellen Eröffnung kann kommen.

Am 24. August kann der Verein hoffentlich viele Gäste und Besucher begrüßen.
Die Initiatoren würde es sehr freuen.

 

     

     

     

     

 

20.07.2008

Mit dem Schienenbus ins
„kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum“

 

Am 20. Juli 2008 kommt die Arge Eifel-Nebenbahnen e.V. mit ihrem VT 798 von Gemünd nach Jünkerath. Hier besteht die Möglichkeit, das „kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum“ zu besuchen, in dem aus Anlass des Besuches von unserem Vereinsmitglied Manfred Jehnen ein Vortrag über die Strecke Ahrdorf – Blankenheim gehalten wird. (siehe hierzu weiter unter unter "Geglückter Beginn einer Vortragsreihe der „Eisenbahnfreunde Jünkerath“)

Es besteht die Möglichkeit, mit dem Schienenbus der Arge Eifel-Nebenbahnen e.V. von Kall aus an dieser Sonderfahrt teilzunehmen. Interessierte werden gebeten, sich bitte per e-mail an querbahner@gmx.de bei dem Vorsitzenden Andreas Kurth anzumelden. Fahrpreis pauschal für Hin- und Rückfahrt: 10,- €. Der Fahrplan sieht folgendermaßen aus:

Kall, ab 11.42 Uhr
Nettersheim, ab 11.51 Uhr
Blankenheim (Wald) ab 11.59 Uhr
Schmidtheim ab 12.04 Uhr
Dahlem ab 12.09 Uhr
Jünkerath an 12.15 Uhr

Die Rückfahrt startet um 15.35 Uhr in Jünkerath.

 

 

20.05.2008

Achtung! Aufnahme!

In diesen Tagen dreht der WDR einen Film über die Entstehungsgeschichte der Eisenbahn in der Eifel bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Bei den Recherchen zum Film erfuhr die Redakteurin, dass die Eisenbahnfreunde in Jünkerath über einen großen Fundus an für sie brauchbarem und wichtigem Material verfügt. Schnell waren Kontakte geknüpft und bei mehreren Besuchen in den Vereinsräumen der EFJ konnten diese viele interessante und für den Film wichtige Informationen zur Geschichte der Eisenbahn weitergeben. Am Samstag, dem 16. Mai folgte der erste Drehtag im Eisenmuseum, dem am Montag, dem 19. Mai der zweite folgte. Durch Interviews und Erläuterungen zu bestimmten Sachthemen des Filmes tragen die Eisenbahnfreunde (hoffentlich) zum Gelingen des Filmes bei. Der Sendetermin wird im Herbst diesen Jahres sein.

      

     

     

     

     

 

 

12.04.2008

Geglückter Beginn einer Vortragsreihe der „Eisenbahnfreunde Jünkerath“

Bis auf den letzten Platz besetzt waren alle Stühle in den Vereinsräumen der Eisenbahnfreunde Jünkerath, als am Samstag, dem 12. April, im großen Ausstellungsraum das Vereinsmitglied Manfred Jehnen einen Vortrag über die längst abgebaute Strecke Ahrdorf – Blankenheim (Wald) hielt.

36 anwesende Zuhörer und Zuschauer waren sehr angetan von einem interessant und lebendig gestalteten Vortrag über ein gerade mal 25 km lange Eisenbahnstrecke. Zudem wurde sie nur ganze 48 Jahre alt. Für eine Eisenbahnstrecke eine eher kurze Lebensdauer. Was Manfred Jehnen trotzdem an geschichtlichem Material, eisenbahnspezifischen Sachverhalten, interessanten und kaum bekannten Bildern zusammengetragen hat, erstaunte sogar ausgemachte „Eisenbahn-Spezialisten“ sehr. In seiner ruhigen und trotzdem lockeren Art gelang es ihm, alle z.T. weit angereisten Eisenbahnfreunde zu begeistern. So spannte er einen Bogen von der Eröffnung der Strecke als eine der letzten in der Eifel im Jahre 1913 bis zu ihrer Stilllegung 1961.

Der Fahrrad-Boom schenkte der im romantischen oberen Ahrtal verlaufenden Bahntrasse im Jahre 2005 aber wieder neues Leben. Durch den Bau eines Radweges wurde der über 40 Jahre währende Dornröschenschlaf beendet.

Die Eisenbahnfreunde Jünkerath freuten sich sehr über die zahlreichen Besucher, die von Manfred Jehnen mit einem tollen Vortrag für ihr Kommen belohnt wurden. Viele der Zuhörer warten jetzt schon gespannt auf den nächsten Termin, an dem die Vortragsreihe fortgesetzt werden wird.

             

             

 

 

 

 

 

12.04.2008

Die Nebenbahn
Ahrdorf – Blankenheim (Wald)

Als eine der letzten Eifeler Bahnlinien wurde die Nebenbahn Ahrdorf – Blankenheim (Wald) am 1. Mai 1913 eröffnet. Ausgangspunkt der Strecke war Ahrdorf, das etwa in der Mitte der ein Jahr zuvor eröffneten Bahnlinie Dümpelfeld – Lissendorf lag. Von Ahrdorf aus schlängelte sich die neue Bahn durch das romantische Oberahrtal, um in Blankenheim (Wald) auf die Hauptbahn Köln – Trier zu treffen.

Wie so viele vor ihr auch, wurde die Strecke Ahrdorf – Blankenheim (Wald) aus militärstrategischen Gründen gebaut. Das Kaiserreich brauchte Nachschub- bzw. Ausweichstrecken. Und so waren es denn auch die Kriegszeiten, die der knapp 25 km langen Strecke den meisten Betrieb brachte. Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges sprengten deutsche Truppen einige Brückenbauwerke in der irrigen Hoffnung, den Feind noch aufhalten zu können, und machten die Strecke somit unbrauchbar. Bis 1951 wurden die Schäden mit Hilfe von Marshallplan-Geldern beseitigt. Doch die Freude über den Wiederaufbau währte nur kurz. Nur 10 Jahre danach - am 1. März 1961 - wurde der Betrieb auf der Nebenbahn Ahrdorf – Blankenheim (Wald) endgültig eingestellt.

        

Seit dem Jahr 2005 kann man die Strecke nun wieder „erfahren“ – diesmal jedoch mit dem Fahrrad, denn der neue Ahrtalradweg von Blankenheim bis nach Ahrdorf führt in weiten Teilen über die alte Bahntrasse. Durch den Bau des Radweges wurde der über 40 Jahre währende Dornröschenschlaf beendet und einige der schönen Eisenbahnbauwerke vor dem Verfall bewahrt.

Der Vortrag der Eisenbahnfreunde Jünkerath spannt den Bogen von den ersten Planungen Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Betriebseinstellung im Jahre 1961. Gezeigt werden zum Teil bislang unveröffentlichte Bilder aus der Bauzeit der Bahn, aus dem Betrieb und natürlich von jedem Bahnhof. 

Zu dem Vortrag sind selbstverständlich alle Interessierten, auch Nicht-Mitglieder der Eisenbahnfreunde Jünkerath, eingeladen.

 Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

 

 

 

30.11.2007

Jahreshauptversammlung 2007
Kurzbericht

Am 30.11. 2007 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung wieder, wie immer, im Cafe Regnery in Jünkerath statt. Immerhin hatten sich 18 Mitglieder eingefunden, um sich über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die Vorhaben des kommenden Jahres informieren zu lassen. Es fanden Neuwahlen des Vorstandes statt, zu denen sich der langjährige Vorstandsvorsitzende Hans Werner Leuwer nicht mehr antrat. Folgende Personen bilden den neuen Vorstand:

1.Vorsitzender:                             Wolfgang Kreckler

Stellvertretender Vorsitzender:  Rainer Helfen

Kassiererin:                                 Anna Michels 

Beisitzer:                                      Heinz Regnery

Beisitzer:                                      Christoph Michels

Beisitzer:                                      Manfred Jehnen 

Über einen wichtigen Punkt der Tagesordnung: „Satzungsänderung“, wurde intensiv und sehr konstruktiv debattiert und diskutiert. In Zukunft verbleibt das gesamte Vermögen des Vereins bei seiner Auflösung in Jünkerath und geht nicht, wie es bisher satzungsgemäß hätte erfolgen müssen, nach Köln. Bei einer eventuellen Auflösung übernimmt die Gemeinde Jünkerath den Bestand und verwaltet ihn treuhänderisch im Sinne des Vereins.  

     

 Besonderer Dank wurde dem scheidenden 1. Vorsitzenden Hans Werner Leuwer ausgesprochen, der auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden und der Zustimmung der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt wird.

Herzlichen Glückwunsch

 

 

18.10.2007

 

Eröffnung der Ausstellung
"Eisenbahnland Eifel"
im Haus Beda in Bitburg

 

Seit nun mehr genau 20 Jahren gibt es den „Geschichtlichen Arbeitskreis Bitburgerer Land (GAK)“. Aus diesem Anlass organisierte die Arbeitsgemeinschaft „Eisenbahngeschichte im GAK“ eine Ausstellung mit dem Thema: „Eisenbahnland Eifel“. Die mittlerweile guten Beziehungen unseres Vereins zu der Arbeitsgruppe „Eisenbahn“ führten rasch zu einer Zusage, sich an dieser Ausstellung zum 20. Geburtstag des GAK zu beteiligen.

Da auch die EFJ es sich auf ihre Fahnen geschrieben haben, sich um die Geschichte der Eisenbahn in der Eifel zu kümmern und sie zu bewahren, bot sich eine Teilnahme geradezu an. Mit zwei unterschiedlichen Ausstellungen zeigen die EFJ die Geschichte der Eifelbahn auf. Während die eine Ausstellung durch Ansichtskarten, alte und neue Bilder sowie weitere Dokumente die Entstehung der Eisenbahn in der Eifel bis zum heutigen Tag repräsentiert und aufzeigt, will die andere in großformatigen Bildern die 60er Jahre wieder lebendig werden lassen.

Heinz Regnery hat in vielen, vielen Jahren eine ansehnliche Zahl von Ansichtskarten, Bildern und sonstigen Original-Dokumenten gesammelt und in unzähligen Stunden zu einer schon oft beachteten Ausstellung zusammengetragen.

Ein Zufall und die gleichzeitige Unterstützung eines GAK – Mitglieds ermöglichten es, die große Negativsammlung eines begeisterten Trierer Bahnfotografen wieder an die ehemalige Wirkungsstätte zurückzuholen. Schon früh, Anfang der 60er Jahre, begann der besagte Eisenbahnfreund mit dem Fotografieren von Lokomotiven, Zügen, Bahnanlagen und den hier arbeitenden Menschen. Das ermöglicht es uns heute, nach gut 40 Jahren, wieder einen Einblick in die damalige Situation der Eisenbahn zu bekommen. Für die einen, eine wehmütige Erinnerung, für die anderen ein interessanter Einblick in eine „andere Zeit“.

Zudem präsentieren wir aus unserer mittlerweile recht umfangreichen eisenbahnhistorischen Sammlung einige markante Ausstellungsstücke, die die Geschichte der Eisenbahn in der Eifel dokumentieren.

Wir wünschen dem „Geschichtlichen Arbeitskreis Bitburger Land“ an dieser Stelle alles Gute für eine gedeihliche Weiterentwicklung ihrer schon beachtlichen Arbeit und wir würden uns für den GAK sehr freuen, wenn auch aus dem Bereich der Oberen Kyll der eine oder andere Besucher sich die Ausstellung im Beda – Haus in Bitburg anschauen würde.

Die Ausstellung ist bis zum 18. November 2007 werktags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und am Wochenende von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

     

     

     

     

 

 

27.5.2007

Lok-achs-ionstag
am Rad-akt-ionstag

 

Am Pfingstsonntag, dem 27. Mai 2007, wurde die Lokachse der 44 1211 offiziell "eingeweiht". Ab jetzt ziert wieder das Messingschild die Achse, das auch schon an ihrem alten Stellplatz vor dem Hbf in Trier daran befestigt war.

Die Öffnung der Vereinsräume im Keller des Eisenmuseums war ein voller Erfolg. Die Eisenbahnfreunde konnten viele, viele Gäste begrüßen und ihnen ihre Sammlung vorstellen und zeigen. Dabei stellten die zwei Bilderausstellung einen "besonderen Leckerbissen" dar. Im Übrigen sind die Vereinsräume auch an den nächsten Wochenenden (2./3. Juni und 9./10. Juni) von 14.00 - 17.00 Uhr sowie an den Dienstagen (29. Mai und 5. Juni) ab 18.00 Uhr geöffnet. Wer also noch Lust hat, sich über die Eisenbahn in Jünkerath und Umgebung zu informieren, ist herzlich eingeladen.

        

            

     

 

 

25.04.2007

Achse aufgestellt

 

Heute haben wir die Achse der 44 1211 an ihrem endgültigen Platz aufgestellt. Zusammen mit dem Kilometerstein aus dem Bahnhof Jünkerath und vor allem dem Roheisenpfannenwagen, bildet sie ein eisenbahngeschichtliches Ensemble auf der Rasenfläche vor dem Eisenmuseum und unseren Vereinsräumen.

Bilder der Lok im schweren Güterzugdienst finden Sie auf der Seite: Eisenbahn rund um Trier.

 

     

      

 

 

 

.02.2007

In Jünkerath angekommen ...

... luden wir die Achse zusammen mit dem Signal erst einmal vor unserem "Zuhause" ab. Für Mai ist das endgültige Aufstellen der Achse an ihrem vorgesehen Platz geplant.

     

      


11.02.2007

Ein schweres Stück Arbeit …

 … war es allemal, um genau zu sein, 3,3 Tonnen.

So viel wiegt nämlich die vordere Treibachse der Dampflokomotive der Baureihe 44, die von 1942 bis 1973 im Bw Ehrang beheimatet war. Nachdem sich der Plan, die 44 1211 nach ihrer Ausmusterung als Lok-Denkmal in Trier aufzustellen zerschlagen hatte, konnte wenigstens eine Achse der schweren Güterzuglok gerettet und als Denkmal-Torso vor dem Trierer Hauptbahnhof aufgestellt werden.

Gut dreißig Jahre stand sie hier, zusammen mit einem zweiflügeligen Formsignal und erfreute so manchen Bahnkunden und vor allem Eisenbahnfreunde.

Doch dann kam das Jahr 2007. Die große und über die Grenzen Triers hinaus beachtete Konstantin – Ausstellung forderte ihren Tribut. Die Lokachse der 44 1211 muss einem Fuß-Nachguss des großen römischen Kaisers weichen.

Für die Eisenbahnfreunde Jünkerath gab es kein langes Überlegen, als sie durch Zufall davon erfuhren. Kurz entschlossen erklärten wir uns bereit, die beiden Denkmäler zu übernehmen und somit zu retten.

Am 10. Februar 2007 bauten sie Signal und Achse ab, befestigten alles sicher auf einem Tieflader und brachten es nach Jünkerath. Hier werden die Erinnerungstücke an die gute, alte Eisenbahn an ausgesuchter Stelle wieder aufgestellt.

     

     

     

     


Die Fahrzeuge der
Eisenbahnfreunde Jünkerath

Unrichtige Angaben im Internet und Eisenbahnzeitschriften geben den Eisenbahnfreunden Jünkerath Anlass zu einer Richtigstellung. So ist es nicht korrekt, wenn der Steuerwagen VS 998 610 und der Beiwagen VB 998 228 als Eigentum des Vereins Eifelbahn e. V. in Gerolstein angegeben werden (z.: Eisenbahnmagazin 8/2005 u. a. ). Sie sind

Eigentum der Eisenbahnfreunde Jünkerath e. V.

und werden es auch bleiben. Sie wurden lediglich dem Gerolsteiner Verein zur Nutzung im touristischen und musealen Verkehr überlassen. Dabei legten die EFJ großen Wert auf eine Eigentumsangabe an den beiden Wagen und eine Weitergabe oder Weiterverwendung an andere ist vertraglich nicht vereinbart. Das heißt, über eine Nutzung durch andere muss mit diesen neu verhandelt werden.

 

Zur Geschichte
Seit dem Jahre 1988 sind die Eisenbahnfreunde Jünkerath im Besitz zweier Fahrzeuge. Es handelt sich um den Steuerwagen VS 998 610 und den Beiwagen VB 998 228. Beide Wagen wurden damals von der DB gekauft und übernommen. Nach einer Untersuchung im Bw Trier waren die Fahrzeuge einsatzfähig. Da eine touristische Verwendung der beiden Fahrzeuge vorgesehen war, erhielten die Wagen die Aufschriften: Eisenbahnfreunde Jünkerath und Kylltalbahn. So erfolgten auch die ersten Einsätze. Nach Ablauf der Fristen standen die Wagen im ehemaligen Bw Jünkerath und dienten den Eisenbahnfreunden als Treffpunkt. Regelmäßig fand jeden Dienstag ein Mitgliedertreffen statt, das sich bei vielen großer Beliebtheit erfreute. Der Verkauf des Bw-Geländes verlangte eine Standortänderung der beiden Schienenbusse. Sie wurden einige Meter weiter vorgezogen, waren jetzt aber nicht mehr so gut zu erreichen wie früher. Das endgültige Aus kam mit dem Rückbau der Gleisanlagen im Bereich des Bahnhofes und des Bw Jünkerath. Trotz größter Anstrengungen gelang es den Eisenbahnfreunden nicht, sich mit den Verantwortlichen der DB auf einen Standort der beiden Wagen zu einigen. Sie mussten weg.

 

Schweren Herzens mussten die Eisenbahnfreunde Jünkerath über den weiteren Verbleib ihrer Fahrzeuge entscheiden. Verschiedene andere Eisenbahn-Vereine bekundeten Interesse, die Wagen käuflich zu erwerben. Doch die EFJ wollten nicht verkaufen und suchten nach einer anderen Lösung. Der ganz in der Nähe gelegene Lokschuppen in Gerolstein, der mittlerweile von dem Verein Eifelbahn e.V. gehegt und gepflegt wurde, bot eine mögliche neue Heimat, ohne die Wagen ganz aufzugeben. So kam es zu einem Leihvertrag zwischen den Eisenbahnfreunden Jünkerath e. V. und dem Verein Eifelbahn e. V. Bedingung war die betriebliche Aufarbeitung der Wagen und der Einsatz im Museumsbahnverkehr allein durch den Verein Eifelbahn e. V..