Das kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum
der Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V.

Am Römerwall 12, 54584 Jünkerath
Tel.: 06597/1482 od. 06597/2440

Öffnungszeiten: 15. März - 31. Oktober, mittwochs von 14.00 - 16.30 Uhr
Gruppen: nach telefonischer Absprache auch zu anderen Terminen

Der Eintritt ist frei!
Über eine Geldspende würden wir uns allerdings sehr freuen.
 

   
   

 

Nach der Gründung des Vereins "Eisenbahnfreunde Jünkerath e. V." im Jahre 1986 dauerte es 22 Jahre, bis das kleine Eisenbahnmuseum in Jünkerath seine Türen für Gäste und Besucher öffnete. Im Laufe der Jahre haben sich viele Erinnerungsstücke an die „alte" Eisenbahn angesammelt, so dass man im Jahre 2008 zum ersten Mal Besucher begrüßen konnte. Wenn Sie mehr über das Museum erfahren wollen, als hier auf dieser Seite dargestellt ist, dann klicken Sie bitte auf die eigene Museums-Homepage.

        

         

Sieht man von den vor dem Museumsgebäude stehenden großen Relikten einer vergangenen Eisenbahnepoche ab, sind es vor allem die kleinen Dinge, die in ihrer eigenen Art und Weise an die typische Eisenbahn aus der Zeit erinnern, als sie noch „Deutsche Bundesbahn" oder  gar „Deutsche Reichsbahn" hieß.

Die „Eisenbahnfreunde Jünkerath" wünschen:

Viel Spaß mit und an den „alten Eisenbahnsachen"

 

   
   

Im Außenbereich findet man die "großen Schaustücke" des Museumsbestandes. Bevor man vom Bahnhof kommend das Museumsgebäude erreicht, fallen zunächst der Roheisenpfannenwagen und die Treibachse einer Dampflok auf. Der Roheisenpfannenwagen ist dabei mit seinen rund 70 Tonnen Gewicht natürlich mit Abstand das schwerste Ausstellungsstück, gefolgt von der Treibachse der Dampflok 44 1211, die es immerhin noch auf 3,5 t Gewicht bringt. Dem Verein ist der regionale Bezug der Schaustücke besonders wichtig. So wurde der Roheisenpfannenwagen 1966 in Jünkerath gebaut, versah seinen Dienst in einem Bremer Hüttenwerk, bis ihn die Eisenbahnfreunde Jünkerath im Jahre 2002 wieder an seinen Entstehungsort zurückholten.

         

Die Lok 44 1211 gehörte bis zum Jahre 1974 zum Bahnbetriebswerk Ehrang und zog in ihrer aktiven Zeit häufig Güterzüge durch die Eifel bis nach Jünkerath. Ihre Achse zierte 30 Jahre lang den Bahnhofsvorplatz in Trier, bevor sie nach Jünkerath geholt werden konnte,
Ein weiteres Relikt aus vergangenen Eisenbahntagen stellt das Telegrafenhäuschen dar, das  früher seinen Platz im Bahnhof Hallschlag hatte und 2001 in den Museumsbestand übernommen wurde.

In den Museumsräumen selbst finden sich vor allem kleinere Erinnerungsstücke. In zahlreichen Vitrinen gibt es die unterschiedlichsten Dinge zu bestaunen. Angefangen von Schreibutensilien, über Uniformzubehör und Werkzeugen bis hin zu Lampen, Lokschildern  usw., reicht das umfangreiche Angebot. In einer Ecke des großen Ausstellungsraumes ist ein Stück Gleis verlegt, und hier werden dem Besucher die früher einmal von den Rottenarbeitern für ihre schwere Arbeit benutzten Werkzeuge vorgestellt. Aber auch Schaufensterpuppen in Eisenbahnuniform, ein Fernschreiber, ein Kartenschrank, ein Hellschreiber, die Original-Feuertür einer Dampflok, ein Fahrkartenschalter sowie viele andere Stücke werden in den Museumsräumen verwahrt und ausgestellt.

       

         

       

Im Jahre 2006 wurden die beiden Jünkerather Stellwerke Jf und Jo überflüssig. Die Eisenbahnfreunde konnten einen Teil des Inventars übernehmen. So gelang es, einen "alten" Stellwerksraum einzurichten.

         
 

   
   

Außerdem verfügt der Verein über ein ansehnliches Archiv von Strecken- und Lageplänen, Oberbau- und Tunnelplänen in Originalausgabe. Sie verschaffen einen Überblick über einen großen Teil der Eisenbahn in der Eifel.
Ergänzt wird das Plan-Archiv von vielen ebenfalls originalen, teils noch handschriftlich erstellten, Dokumenten aus den Anfangsjahren der Eisenbahn sowie Fachliteratur aus Reichsbahn- und Bundesbahnbeständen.
Ein umfangreiches Bild-Archiv befindet sich im Aufbau.

Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Eisenbahn-Themen finden immer wieder großen Anklang,  wie beispielsweise die Ausstellungen über alte Oberbaupläne von Eisenbahnbauten in Jünkerath oder über Lokschilder. Im Jahr 2011 war es das H0-Modell des ehemaligen Bw Jünkerath.

                      
 

   
    Bisher gut besucht waren auch die regelmäßig angebotenen Vorträge mit eisenbahnhistorischem Hintergrund oder Bilderpräsentationen, die in der dem Museum eigenen Atmosphäre besonders ansprechend und passend  zur Wirkung kommen.


 

 
   

 

 

 
   

Sie sehen:
Der Besuch des "kleinen Jünkerather Eisenbahnmuseums" lohnt sich.